Stellungnahmen

Hier finden Sie aktuelle Stellungnahmen der unimedsuisse zu gesetzgeberischen Prozessen im Bereich der Bildungs- und Gesundheitspolitik sowie der Forschungsförderung.

Stellungnahme unimedsuisse zur Vernehmlassung der SGK-N zur Änderung des KVG: «Einheitliche Finanzierung der Leistungen im ambulanten und Stationären Bereich»

15.09.2018

Grundsätzlich befürwortet unimedsuisse die einheitliche Finanzierung der ambulanten und stationären Leistungen. unimedsuisse betont jedoch die Wichtigkeit von kostendeckenden Tarifen, die Relevanz der Qualität für die Finanzierung von Leistungen und die Differenzierung zwischen Vertragsspitäler und Spitäler mit öffentlichem Leistungsauftrag. Die vollständige Stellungnahmen von unimedsuisse finden Sie im Anhang.

Stellungnahme unimedsuisse im Vernehmlassungsverfahren Änderung des HMG (neue Medizinprodukte-Regulierung), des HFG und des THG

30.05.2018

unimedsuisse begrüsst die angestrebte Konformität mit der europäischen Gesetzgebung im Bereich der EU-Verordnungen zu Medizinprodukten (MDR) und zu In-vitro-Diagnostika (IVDR), da diese regulatorischen Änderungen die Sicherheit und Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten erhöhen. Spezifische Lösungen wären für die Schweiz eher nachteilig. Die Anliegen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Stellungnahme unimedsuisse zur Vernehmlassung zur Definition des HSM-Bereichs „Invasive kongenitale und pädiatrische Herzmedizin und Herzchirurgie“

20.12.2017

unimedsuisse befürwortet die Zuordnung des Bereichs der invasiven kongenitalen und pädiatrischen Herzmedizin und Herzchirurgie zur hochspezialisierten Medizin gemäss IVHSM.  Jedoch soll die Behandlung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern als nahes Fachgebiet des Bereichs der „Invasiven kongenitalen und pädiatrischen Herzmedizin und Herzchirurgie“ eingestuft werden und ist nicht als komplett unterschiedlichen Bereich zu definieren.

Stellungnahme unimedsuisse im Vernehmlassungsverfahren des Heilmittelverordnungspakets IV

25.10.2017

unimedsuisse befürwortet die Einführung eines pädiatrischen Prüfkonzepts gemäss Art. 5 VAM. Die vorgeschlagene Massnahme ist in Kombination mit der möglichen Verlängerung des Patentschutzes eine geeignete Massnahme, um die dringend notwendige Verbesserung der Anwendung von Arzneimitteln in der Pädiatrie zu erreichen. Die angeregten Änderungen entnehmen Sie bitte der Beilage.

Stellungnahme unimedsuisse zur Änderung der Verordnung über die Festlegung und Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung

21.06.2017

unimedsuisse lehnt die vorgelegten Tarifanpassungen als nicht sachgerecht ab. Durch sie werden die spezifischen Leistungen der universitären Versorger namentlich im Bereich der komplexen und seltenen Erkrankungen, in der Beratung der Patientinnen und Patienten, in Konsilien für externe Fachpersonen und in der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit in Frage gestellt. Die Stellungnahme und die Forderungen von H+ werden vom Verband unimedsuisse vollumfänglich unterstützt.

Stellungnahme unimedsuisse zu den Reevaluationen der HSM-Bereiche der Pädiatrie, Kinderchirurgie sowie pädiatrischen Onkologie

13.12.2016

Die Zuordnung der hochspezialisierten Pädiatrie und Kinderchirurgie bezw. der hochspezialisierten pädiatrischen Onkologie zur HSM wird begrüsst. Es wird jedoch angemerkt, dass die HSM-Leistungszuteilung die angemessene Transition und die Kooperation und Netzwerkbildung zwischen verschiedenen Leistungserbringern nicht behindern darf.

Stellungnahme unimedsuisse zur Definition des HSM-Bereichs «Behandlung von schweren Verbrennungen beim Erwachsenen»

07.06.2016

unimedsuisse befürwortet die Zuordnung der schweren Verbrennungen zur hochspezialisierten Medizin. Der Verband weist allerdings auch darauf hin, dass diese Fälle für die Leistungserbringer zu den Hochdefizitfällen gehören und angemessene Abgeltung noch nicht erreicht ist. 

Stellungnahme unimedsuisse zur Definition des HSM-Bereichs «Organtransplantationen beim Erwachsenen»

07.06.2016

unimedsuisse befürwortet die Zuordnung der Organtransplantation zur hochspezialisierten Medizin. Die bisherige Regelung hat sich bewährt. Ebenfalls begrüsst wird die Absicht, die Herztransplantation in eine umfassende Behandlungskompetenz bei Herzinsuffizienz einzubetten.

Stellungnahme unimedsuisse zur Definition des HSM-Bereichs «Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantationen beim Erwachsenen»

07.06.2016

unimedsuisse stimmt der Zuordnung der allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation zur hochspezialisierten Medizin zu. Gleichzeitig wird angeregt, eine Ausweitung des HSM-Bereichs auf die autologe Stammzelltransplantation zu prüfen. 

Stellungnahme im Anhörungsverfahren zur Revision der Verordnungen im Strahlenschutz

15.02.2016

Unimedsuisse kritisiert, dass die an sich notwendige Revision dazu genutzt wird, die Regelungsdichte unangemessen auszuweiten. Die ausufernde Ausweitung der Vorgaben hat bedeutende Kosten zur Folge.

Stellungnahme zum Entwurf des ETH-Gesetzes

11.11.2015

Unimedsuisse befürwortet, dass für die Eidgenössischen Hochschulen die Möglichkeit einer Zulassungsbeschränkung für medizinische Studiengänge geschaffen wird. Die Zulassungsbeschränkung wie auch die Übergänge zwischen den Studiengängen der einzelnen Institutionen ist gesamtschweizerisch abzustimmen.

Stellungnahme des Verbands Universitäre Medizin Schweiz zum Entwurf der Strategie NOSO

14.09.2015

Massnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung therapieassoziierter Infektionen werden als zentral angesehen. Von Behörden erlassene, starre Standards in diesem Bereich werden jedoch als problematisch angesehen, Richtlinien sollen rasch angepasst werden können und in Expertenhand bleiben. Der Aufbau neuer unnötiger Strukturen ist zu vermeiden.

Stellungnahme unimedsuisse zum Bundesgesetz über die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse-Gesetz)

28.08.2015

unimedsuisse unterstützt die Umwandlung der KTI in eine öffentlichrechtliche Anstalt. Zu beachten ist jedoch, dass die Stärkung von Innosuisse nicht zu einer Schwächung des Nationalfonds führt. Die beiden Förderinstitutionen sollen sich sinnvoll ergänzen.

Stellungnahme unimedsuisse zur Reevaluation des HSM-Bereichs «Komplexe hochspezialisierte Viszeralchirurgie»

16.06.2015

unimedsuisse befürwortet die Zuordnung der komplexen hochspezialisierten Viszeralchirurgie zur hoch spezialisierten Medizin (HSM). Die Zuordnung sollte allerdings differenzierter dargestellt und begründet werden und betreffend die bariatrische Chirugie auf administrative Daten zur Fallidentifikation zurückgegriffen werden.

​​​​​​​Stellungnahme unimedsuisse zur Reevaluation des HSM-Bereichs «Komplexe Neurochirurgie und Neuroradiologie»

09.06.2015

unimedsuisse befürwortet die Zuordnung der komplexen Neurochirurgie und Neuroradiologie zur hoch spezialisierten Medizin (HSM). Während die gewählten Kriterien der Fallidentifikation begrüsst werden, sollte die Zuordnung differenzierter dargestellt und begründet werden. 

Stellungnahme unimedsuisse zur Änderung des Ausländergesetzes AuG

28.05.2015

Bei der Änderung des AUG muss zwingend berücksichtigt werden, dass der öffentliche Auftrag der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Spitäler, der medizinischen Forschung und Lehre jederzeit gewährleistet werden kann. Die Begleitmassnahmen zur Umsetzung der «Masseneinwanderungsinitiative» sind zu intensivieren.

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