«Die universitäre Medizin bringt Forschungserkenntnisse  rasch ans Patientenbett.»

Aktuelles

Point de Presse

13.01.2022

Forschung im Dienst der Gesundheit von Menschen und Tieren

«Das in der Initiative vorgesehene umfassende Behandlungs- und Forschungsverbot würde ethisch fragwürdige Situationen schaffen, weil der Zugang von Patientinnen und Patienten zu neuen Therapien und damit ihr Recht auf eine gute Gesundheitsversorgung und Teilhabe am medizinischen Fortschritt beeinträchtigt würde. Das Importverbot für Medikamente, die im Ausland mit Tierversuchen entwickelt wurden, würde bedeuten, dass die Spitäler ihre Patienten nicht mehr mit neuen, wirksamen Therapien behandeln können. Eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung auf dem neusten Stand des Wissens wäre nicht mehr möglich.»

Bertrand Levrat, Präsident unimedsuisse

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Medienmitteilungen

06.01.2022

Volksinitiative für ein Tier- und Menschenversuchsverbot – Die Universitätsspitäler und medizinischen Fakultäten raten aufgrund der schwerwiegenden Folgen für die Schweiz von einer Annahme ab.

unimedsuisse weist auf die Auswirkungen einer Annahme der Initiative für ein Verbot von Tier- und Menschenversuchen hin. Insbesondere schwer und chronisch kranke Personen, sowie solche mit seltenen Erkrankungen, die dringend auf bessere medizinische Behandlungsmethoden angewiesen sind, wären betroffen. Zusätzlich verhindert die Initiative auch die Forschung in den Bereichen Pädagogik, Psychologie und Pflege, welche für stark pflege- und betreuungsbedürftigen Personen wichtig sind. Das Gesundheitswesen insgesamt und die medizinische Forschung hätten schwerwiegende Konsequenzen zu tragen – es entstände eine Zweiklassenmedizin. Im Ausland entwickelte Medikamente könnten in der Schweiz nicht mehr auf den Markt kommen. unimedsuisse empfiehlt deshalb die Ablehnung der Initiative.

Stellungnahmen

14.10.2021

Stellungnahme in der Anhörung zum Zielbild der E-ID

unimedsuisse unterstützt die Einführung einer E-ID durch den Bund als ein «vom Staat ausgestellter digitaler Ausweis, um die eigene Identität nachweisen zu können». Die Einführung einer solchen staatlich gestützten E-ID wird für die Dokumentation des Willens der Personen im Behandlungsprozess und in der Forschung in Zukunft elementar sein.

Auskünfte

Medienschaffende wenden sich für Auskünfte bitte an:

Agnes Nienhaus
Geschäftsführerin Universitäre Medizin Schweiz

Haus der Akademien | Laupenstrasse 7 | Postfach
CH-3001 Bern

Telefon: +41 31 306 93 85
agnes.nienhaus(at)unimedsuisse.ch

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