«Die universitäre Medizin behandelt viele schwere und komplizierte Fälle und seltene Erkrankungen!»

Organtransplantation

unimedsuisse bildet die Trägerschaft der Swiss Transplant Cohort Study (STCS). Dieses nationale Studienregister wird durch den Nationalfonds, die Mitglieder des Verbandes Universitäre Medizin Schweiz und das Kantonsspital St. Gallen gemeinsam finanziert. 2017 wurde eine weitere Verlängerung der Finanzierung durch den SNF bis 2020 erreicht. Die STCS ist am Universitätsspital Basel angesiedelt und zieht alle Transplantationszentren mit ein: Die Aufgaben des Projekts umfasst die Registerführung, die jährliche Berichterstattung gemäss Transplantationsgesetz und die Bereitstellung der Daten für die Forschung. Seit 2008 laufen über 110 Forschungsprojekte im Rahmen der STCS.

Die Hauptziele der Swiss Transplant Cohort Study sind die Datenerhebung für den gesamten Prozessablauf in der Transplantationsmedizin. Das Register schafft damit Grundlagen für:

  • die Datenintegration, Datenvalidität und Datenverfügbarkeit,
  • die Weiterentwicklung der Wartelistenkriterien und Allokationsregeln,
  • die Qualitätssicherung in der transplantationsmedizinischen Versorgung sowie
  • die Transparenz in der Organspende und Transplantation.
  • Zudem wird unter Wahrung des Datenschutzes der Zugang zu den Daten für die wissenschaftliche Forschung ermöglicht.

Das STCS-Projekt zum Benchmarking der Transplantationszentren, welches ausschliesslich durch die Transplantationszentren finanziert wurde, hat die STCS im 2017 abgeschlossen. 

Weitere Informationen

unimedsuisse bildet die Trägerschaft der Swiss Transplant Cohort Study (STCS) 
Swiss Transplant Cohort Study

unimedsuisse ist vertreten im Stiftungsrat von Swisstransplant
Swisstransplant

unimedsuisse ist vertreten im Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen»
des BAG
Aktionsplan «Mehr Organe für Transplantationen»

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