«Die universitäre Medizin bringt Forschungserkenntnisse rasch ans Patientenbett.»

Coronavirus und COVID-19

Die universitäre Medizin steht in der Bekämpfung von COVID-19 an vorderster Front

Bei der Bekämpfung von COVID-19 steht die universitäre Medizin an vorderster Front. Sie übernimmt die Behandlung der schwersten Erkrankungen und treibt die Forschung rasch voran, unter anderem in der Erforschung von Therapien für die schwer Erkrankten, im Bereich der Antikörpertestung oder bei der Suche nach einer Impfung.

Versorgung und Intensivbehandlung

Die Universitätsspitäler haben bereits Anfang Februar Krisenstäbe gebildet und Vorkehrungen für die Bewältigung einer COVID-19-Pandemie getroffen. Sie sind im Umgang mit Pandemie gut aufgestellt, um die grossen aktuellen Herausforderungen zusammen mit allen Akteuren der Gesundheitsversorgung zu meistern. Sie bringen ausserdem die grosse Expertise als universitäre Zentren zugunsten neuer Therapien, Testmethoden und eines vertieften Wissens von COVID-19 ein.

Die wichtigsten Massnahmen an den Universitätsspitälern umfassen:

  • Massive Aufstockung der Intensivbetten und Beatmungsstellen für COVID-19-Fälle.
  • Anwendung von vielversprechenden Behandlungsoptionen und deren Begleitung durch die Forschung.
  • Gewährleistung der Triage und Testung von Personen mit Verdacht auf Infizierung mit Sars-CoV-2.
  • Schutz des Personals und der anderen Patienten vor Ansteckung.
  • Verschiebung von nicht dringlichen Operationen und ambulanten Konsultationen.
  • Information der Öffentlichkeit.
  • Bereitstellen von wissenschaftlicher Expertise für Behörden und Zusammenarbeit mit Gremien der Krisenbewältigung.

Dabei wird auch die allgemeine Notfallversorgung sowie die Versorgung von schwer kranken Menschen, die an anderen Krankheiten leiden, aufrecht erhalten. Um all diese Aufgaben wahrnehmen zu können, werden andere, nicht dringende Projekte gegenwärtig zurückgestellt. Dafür bitten die Universitätsspitäler um Verständnis.

Forschung

Die universitäre Medizin ist mit vielen Forschungsprojekten daran beteiligt, die Grundlagen im Bereich der Infektiologie, Immunologie und bei der konkreten Behandlung der Lungenkrankheit COVID-19 zu verbessern. Dabei erachten wir es als wichtig, dass die unterschiedlichen Forschungsinitiativen innerhalb der Schweiz und auf internationaler Ebene zusammenarbeiten und voneinander lernen.

Unterstützung für die Massnahmen des Bundesrates

Die Universitätsspitäler der Schweiz unterstützen die Massnahmen, welche der Bundesrat und die Kantone ergriffen haben vollumfänglich. Universitätsspitäler und medizinische Forschungseinrichtungen sind zuversichtlich, dass mit diesen Massnahmen und den grossen Anstrengungen von Spitälern und der internationalen Forschungsgemeinschaft die aktuelle Lage bewältigt werden kann.

Medienkonferenz und Medienmitteilung 1.7.2020

Corona-Pandemie: Die Universitätsspitäler ziehen eine erste Bilanz

Medienmitteilung

Factsheet mit Facts & Figures

Weitere Informationen zur Versorgung

Behandlungsrichtlinien betreffend COVID-19 finden Sie unter: SAMW

Weitere Informationen zur Forschung

SCTO Forschungsprojekte der Unispitäler
SNF Nationales Sonder-Forschungsprogramm NFP 78 "Covid-19"
Swissethics bewilligte und eingereichte Forschungsprojekte, Rahmenbedingungen

Informationen des Bundes

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