«Die universitäre Medizin bringt Forschungserkenntnisse rasch ans Patientenbett.»

Coronavirus und COVID-19

Die universitäre Medizin steht in der Bekämpfung von COVID-19 an vorderster Front

Bei der Bekämpfung von COVID-19 steht die universitäre Medizin an vorderster Front. Sie übernimmt die Behandlung der schwersten Erkrankungen und treibt die Forschung rasch voran, unter anderem in der Erforschung von Therapien für die schwer Erkrankten, im Bereich der Antikörpertestung oder bei der Suche nach einer Impfung.

Versorgung und Intensivbehandlung

Die Universitätsspitäler haben bereits Anfang Februar Krisenstäbe gebildet und Vorkehrungen für die Bewältigung einer COVID-19-Pandemie getroffen. In der ersten Pandemiewelle von März bis Juni 2020 bildeten sie das Rückgrat der Versorgung der Erkrankten. Damit trugen sie massgeblich dazu bei, dass das schweizerische Gesundheitswesen die grossen Herausforderungen so gut meistern konnte. Anfang Juli 2020 haben die Universitätsspitäler eine Bilanz zur ersten Pandemiewelle gezogen.

Die wichtigsten Massnahmen an den Universitätsspitälern umfassten:

  • Massive Aufstockung der Intensivbetten und Beatmungsstellen für COVID-19-Fälle.
  • Anwendung von vielversprechenden Behandlungsoptionen und deren Begleitung durch die Forschung.
  • Gewährleistung der Triage und Testung von Personen mit Verdacht auf Infizierung mit Sars-CoV-2.
  • Schutz des Personals und der anderen Patientinnen und Patienten vor Ansteckung.
  • Verschiebung von nicht dringlichen Operationen und ambulanten Konsultationen.
  • Information der Öffentlichkeit.
  • Bereitstellen von wissenschaftlicher Expertise für Behörden und Zusammenarbeit mit Gremien der Krisenbewältigung.

Normalbetrieb mit hoher Sicherheit und Bereitschaft für neue Pandemieherde

Seit Juni 2020 operieren die Universitätsspitäler wieder im Normalbetrieb. Die Sicherheitsmassnahmen, um Patientinnen und Patienten sowie das Personal vor Ansteckungen zu schützen, werden weiterhin aufrechterhalten, sodass die Spitäler sichere Anlaufstellen für alle Arten von Krankheiten darstellen. Gleichzeitig sind die Universitätsspitäler jederzeit bereit, bei neuen Krankheitsherden und grösseren Zahlen von COVID-Erkrankten ihre Kapazitäten aufzustocken und auf COVID-Fälle spezialisierte Abteilungen und Intensivbetten innerhalb kürzester Zeit wieder einzurichten.

Forschung

Die universitäre Medizin ist an Forschungsprojekten beteiligt, die die Grundlagen in den Bereichen der Infektiologie und der Immunologie sowie die konkrete Behandlung der Lungenkrankheit COVID-19 verbessern. unimedsuisse erachtet es als wichtig, dass die unterschiedlichen Forschungsinitiativen innerhalb der Schweiz und auf internationaler Ebene zusammenarbeiten und voneinander lernen.

Unterstützung für die präventiven Massnahmen

Die Universitätsspitäler der Schweiz unterstützen die Massnahmen, welche der Bundesrat und die Kantone ergriffen haben, um eine zweite Ansteckungswelle zu verhindern. Es ist wichtig, die Schutzmassnahmen ernst zu nehmen und auf Veranstaltungen mit vielen Personen zu verzichten, da davon ein hohes Risiko der neuen Verbreitung ausgeht. Universitätsspitäler und medizinische Forschungseinrichtungen sind zuversichtlich, dass mit den getroffenen Massnahmen und den Anstrengungen von Spitälern und der internationalen Forschungsgemeinschaft eine allfällige zweite Welle gebremst und neue Krankheitsherde bewältigt werden können.

Medienkonferenz und Medienmitteilung 1.7.2020

Corona-Pandemie: Die Universitätsspitäler ziehen eine erste Bilanz

Medienmitteilung

Factsheet mit Facts & Figures

Weitere Informationen zur Versorgung

Behandlungsrichtlinien betreffend COVID-19 finden Sie unter: SAMW

Weitere Informationen zur Forschung

SCTO Forschungsprojekte der Unispitäler
SNF Nationales Sonder-Forschungsprogramm NFP 78 "Covid-19"
Swissethics bewilligte und eingereichte Forschungsprojekte, Rahmenbedingungen

Informationen des Bundes

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