Lehre

Die fünf medizinischen Fakultäten der Schweiz sorgen für die Ausbildung der Medizinstudierenden. In den vergangenen Jahren haben die medizinischen Fakultäten die Anzahl Studienplätze für Masterstudierende in der Medizin von rund 720 Abschlüssen im Jahr 2009 um 50% erhöht, sodass vom Jahr 2019 an voraussichtlich 1‘100 Mediziner pro Jahr ihren Abschluss machen werden. Die weitere Erhöhung der Abschlusszahlen um 200 Studienplätze auf mindestens 1’300 Abschlüsse pro Jahr bleibt dabei das Ziel.

Die Universitätsspitäler tragen ausserdem in hohem Mass zur Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte zu Fachspezialisten und zu deren Fortbildung bei. Neben den 44 Facharzttiteln können an den Schweizer Universitätskliniken 34 verschiedene Schwerpunkttitel erworben werden. Dazu können für einzelne Techniken und Methoden 32 unterschiedliche Fähigkeitsausweise erlangt werden. Das Schweizer Gesundheitswesen bietet pro Jahr etwas über 10’000 Assistenzarztstellen, circa 40% dieser Weiterbildungsplätze werden von den Universitätsspitälern angeboten.

Die universitäre Medizin ist damit der wichtigste Akteur in der Sicherung des ärztlichen Nachwuchses für das gesamte Versorgungssystem. Auch im Bereich der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe übernehmen die Akteure der universitären Medizin wichtige Bildungsaufgaben, unter anderem im Bereich Pharmazie auf Ebene Universität, bei den nicht-universitären Gesundheitsberufen wie der Pflege und den MTT-Berufen mit vielen Ausbildungsplätzen und Leistungen zur Spezialisierung in diesen Berufen.

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