Versorgung

In der universitären Medizin sind alle medizinischen Bereiche von der Grundversorgung bis hin zur Spitzenmedizin abgedeckt. An den Universitätsspitälern umfasst das Leistungsangebot die gesamte Bandbreite von Krankheiten und Behandlungsarten. In der Regel decken die kantonalen Leistungsaufträge der Universitätsspitäler das gesamte Spektrum der medizinischen Leistungen ab – mit einzelnen Ausnahmen, welche durch die interkantonale Zuteilung der hochspezialisierten Medizin geregelt werden. Als Endversorger behandeln die Universitätsspitäler viele schwere und komplexe Fälle und seltene Erkrankungen, die anderswo nicht behandelt werden können. Die universitäre Medizin hat dadurch die komplexesten Versorgungsaufgaben zu lösen, die oft auch mit aussergewöhnlichem Aufwand verbunden sind.

In der Schweiz arbeiten 43'500 Mitarbeitende in den fünf Universitätskliniken. Sie betreuen etwa 220’000 stationäre Patientinnen und Patienten im Jahr, was rund 15 Prozent aller Spitalbehandlungen pro Jahr entspricht. In ihren ambulanten Diensten und Sprechstunden erfolgen rund 3.5 Millionen ambulante Konsultationen im Jahr. Die Universitätsspitäler sind somit auch für die ambulante Krankenversorgung unverzichtbar.

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